Bernhard Böhm

Porträt 

Bernhard Böhm ist wissenschaftlicher Assistent am ETH Wohnforum – ETH CASE.

Er studierte Soziologie (BA) und Wissenschafts- und Technikforschung (MA) an der Universität Wien und schloss sein Masterstudium Studium 2014 mit einer Arbeit zu Wissensproduktion in der künstlerischen Forschung ab. 

Seit September 2015 arbeitet Bernhard Böhm an der ETH Zürich in dem interdisziplinären Projekt „Akademisierte Architektur: Entwurf als Forschungspraxis“, das gemeinsam vom ETH  Wohnforum – ETH CASE, dem Institut für die Geschichte und Theorie der Architektur (gta) und der Professur für Wissenschaftsforschung durchgeführt wird. In diesem Projekt schreibt er auch seine Dissertation. Thema: Entwurfsforschung und Lehre der Entwurfsforschung in der Architektur.

Von 2007 bis 2015 war Bernhard Böhm in unterschiedlichen Positionen für die Medienkunst- und Kulturinstitution Ars Electronica in Linz tätig. Zuletzt hat er als Content Manager und Forscher in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Ars Electronica – dem Ars Electronica Futurelab – gearbeitet.

Darüber hinaus hat er von 2008 bis 2010 an der im Museumsquartier Wien beheimateten Initiative transformingfreedom.org mitgewirkt, einem Online-Archiv für digitale Kultur und Politik.

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Schwerpunkte 

Wissenschafts- und Technikforschung (STS), Wissenschafts- und Wissenskulturen, Künstlerische Forschung, Entwurfsforschung.

Bernhard Böhm interessiert sich für Forschungskulturen in Kunst und Architektur und deren sozialer und politischer Dimension.

Seit September 2015 arbeitet er an seiner Dissertation, in der er Ansätze der Wissenschafts- und Technikforschung (STS) benutzt, um Entwurfsforschung (Design Research) in der Architektur  zu untersuchen.

In dieser Dissertation wird analysiert, was verschiedene Architekturhochschulen unter Entwurfsforschung verstehen und wie dieses Verständnis die Entwurfslehre prägt.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es in der Auffassung von Entwurfsforschung und -lehre an den Hochschulen gibt, werden Institutionen analysiert, die in Verbindung zu verschiedene architektonischen Traditionen stehen und in unterschiedlichen nationalen und institutionellen Kontexten verankert sind.

In mehreren qualitativen Fallstudien in den USA, Grossbritannien und Deutschland wird dabei folgenden Fragen nachgegangen: Was bedeutet Entwurfsforschung in der Architektur an den untersuchten Hochschulen? Wie fliesst Entwurfsforschung an den unterschiedlichen Hochschulen in die Lehre ein? Und: In welchem Verhältnis stehen Verständnis und Praxis der Entwurfsforschung und der Lehre von Entwurfsforschung zu den nationalen, institutionellen und traditionellen Kontexten der Hochschulen?

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